Stellenwert der Energie

Die Unterschiede von Butan- und Propangas

Viele Nutzer von Flüssiggas möchten wissen, worin die Unterschiede zwischen Propan und Butan bestehen und ob diese beiden Gase je nach Verwendungszweck ausgetauscht werden können. Denn obwohl beide Gase in Flaschen verkauft werden, sind ihre physikalischen Eigenschaften und damit auch ihre Verwendung unterschiedlich. Butan und Propan gehören beide zur Familie der LPG (Liquified Petroleum Gas), das heißt, es handelt sich um Erdölderivate. Sie werden zu 70 Prozent aus der Förderung von Erdgasfeldern wie Methan oder Stadtgas und zu 30 Prozent aus der Erdölraffination gewonnen. Auch wenn sie sich ähneln, ist die Zusammensetzung von Butan- und Propangas etwas anders. Das zuerst genannte Element hat ein Molekül, das aus vier Kohlenstoff- und zehn Wasserstoffatomen besteht. Propangas hat jedoch ein Molekül, das sich aus drei Kohlenstoff- und acht Wasserstoffatomen zusammensetzt.

Dieser physikalische Unterschied zwischen den beiden Elementen, der jedoch minimal ist, bedeutet somit auch Unterschiede in der Verwendung der beiden Gase für den Verbraucher. Die Heizleistung von Butan beträgt 32 Kilowattstunden pro Kubikmeter, die von Propan jedoch nur 25 Kilowattstunden pro Kubikmeter. In der Praxis benötigt man ein größeres Propanvolumen, um eine ähnliche Heizleistung zu erzielen. Dafür ist seine Dichte im Vergleich zu Butan geringer. Bei gleichem Volumen kann also eine größere Masse an Propangas als an Butan in einen Behälter gefüllt werden. Der größte Unterschied zwischen Propan und Butan ist jedoch die Siedetemperatur, das heißt die Temperatur, bei der das Gas flüssig wird. Dieser Prozess ist notwendig, um sie leicht transportieren und lagern zu können.

Bei Butan beträgt sie null Grad Celsius, während sie bei Propan bei minus 44 Grad Celsius liegt. Wenn die Wohnung mit einem Gastank ausgestattet ist, besteht kein Zweifel: Der Haushalt wird mit Propangas versorgt, denn Butan ist frostempfindlich und sollte in der kalten Jahreszeit nicht im Freien gelagert werden. Bei der Verwendung von Flaschengas kann der Kunde hingegen beide verwenden. Bei Gebrauch in geschlossenen Räumen sollte jedoch ausschließlich Butan gewählt werden, da die Lagerung von Propan in geschlossenen Räumen wegen des zu hohen Drucks verboten ist. Ob in einem Tank oder in einer Flasche, Letzteres darf ausschließlich im Freien gelagert werden. Die Zisterne ist ideal für die ganzjährige Versorgung der Hauptheizung und ermöglicht je nach Verbrauch eine oder zwei Gaslieferungen. Einige Haushalte haben jedoch nicht den Platz, um einen Gastank installieren zu lassen. In diesem Fall ist es möglich, mehrere Gasflaschen über einen Kupplungswechselrichter anzuschließen. Sie sind außerhalb des Gehäuses miteinander verbunden und versorgen einen oder mehrere Zwecke (Heizen, Warmwasser, Kochen). Sobald eine Flasche leer ist, kann der Koppler-Wechselrichter eine andere Flasche übernehmen. Manche machen das sogar automatisch. Dadurch kann die Autonomie der Anlage erhöht werden, bleibt aber für einen niedrigen Gasverbrauch geeignet.

Wenn Sie mehr zum Thema Propangas erfahren möchten, können Sie Seiten wie z. B. von der Schröder Gas GmbH & Co. KG besuchen.


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